Feiertag heisst freier Tag - heute gibt's den Media Monday des Medienjournals in der "Tag der Deutschen Einheit"-Edition, nur echt mit Fähnchen - oder so ;) wie immer habe ich euch meine Antworten zum Lückentext in fett und kursiv markiert.
1. Mein Serien-Held aus meiner Kindheit war der Android Commander Data aus "Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert". Auf seiner Suche nach dem Geheimnis der Menschlichkeit hat er so manchen Umweg genommen und auch einige Fettnäpfchen mit Anlauf besprungen - aber die freundliche Grundtendenz war immer da und hat ihm die staunende Neugierde eines Kindes verliehen. Einer der besten Charaktere von Star Trek meiner Ansicht nach.
2. Zugegeben, anfänglich wollte ich "Lucifer" nur wegen der amüsant klingenden Grundidee und dem gut zusammengestellten Trailer schauen, doch die ersten Folgen haben mich überzeugt und zum begeisterten Fan gemacht. Es wird Zeit, dass die zweite Staffel endlich bei Amazon Prime läuft!
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| Eine der Paraderollen von Charlize Theron: Imperator Furiosa | Mad Max: Fury Road |
3. Imperator Furiosa aus "Mad Max: Fury Road" ist ein grandioses Beispiel für eine richtig starke Frauenfigur, denn es gelingt ihr, ihren Weg trotz stärkster Widerstände zu verfolgen und am Ende den gewünschten Erfolg zu erzielen, ganz ohne aufgezwungene Romanze oder die väterliche Hilfe irgendeines männlichen Mentors. Solch eine starke Frauenfigur würde ich mir öfter in Blockbustern wünschen - da ist einfach viel mehr Potential als im in den Helden verliebten Sidekick oder dem hohlen Armschmuck, zu dem weibliche Charaktere ganz gerne gemacht werden.
4. Mein letzter Spontankauf war der Mittelalter-Aufbausimulator "Life is Feudal: Forest Village", bei dem man ein kleines mittelalterliches Dörfchen von drei einfachen Hütten zu einer stolzen Siedlung entwickelt. Da das Spiel noch in der totalen Alpha-Phase ist, klemmt es natürlich an allen Ecken und Enden, aber wenn man damit nicht zurecht kommt, dann sollte man sich eben keine Early Access Games bei Steam holen ...
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| Hat es nicht leicht mit Job und Frauen: Jaime Lannister (Nikolaj Coster-Waldau) | Game of Thrones |
5. Jaime Lannister war mir anfänglich richtiggehend unsympathisch, doch als er gemeinsam mit Brienne von Tarth auf der Flucht war und man auch mehr von ihm mitbekommen konnte als nur seine fatale Neigung zu seiner Schwester und mangelnden politischen Instinkt, entwickelte er sich zu einem interessanten Charakter, dessen Schicksal ich gerade bei den Büchern gerne weiterverfolge.
6. Die erste Staffel "Red Oaks" hat mir richtig Lust auf mehr gemacht - das Flair der 80er wurde sehr gut getroffen, wozu natürlich Kleidung und Musik sehr viel beigetragen haben. Dazu noch die schauspielerische Leistung des Ensembles, vom abgehalfterten Tennislehrer, der auf der Suche nach guten Investments ist, über die Eltern von Ferienjobber und Student David Myers in der Sinnkrise bis hin zu diesem selbst und seiner karrierewilligen Freundin, und man bekommt ein schönes, rundes Gesamtpaket, das sicherlich auch für eine zweite Staffel taugt.
7. Zuletzt habe ich einige weitere Folgen der ersten Staffel "Reign" gesehen und das war etwas durchwachsen, weil sich die Serie nur einigermaßen an der Historie entlanghangelt und zudem die Ausstattung nicht der Epoche entspricht - zu moderne Kleidungsstücke, zu wenig Etikette, zu wenig tatsächliches Zeitgefühl. Zum Anschauen als Adels-GZSZ ist es ganz nett, auch die Schauspieler mühen sich redlig, aber der große Wurf ist diese Serie über die Zeit von Königin Maria Stuart am französischen Hof nicht.


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